Ancient Greek
Praefatio 1, Vorbemerkung
Athanasius Alexandrinus, De sabbatis et circumcisione (Ms A) 1.Handschriften.1
Not analysed yet
Siehe die Liste an Apparathandschriften oben. Auf Grundlage der Untersuchungen von Savvidis (Kyriakos Savvidis, „Praefatio. II. Epistula IIb ad Serapionem und Epistula 3 ad Serapionem“, in: AW 1,1,4, 418–424 und Kyriakos Savvidis, „Praefationes. 4. In illud: Omnia mihi tradita sunt“, in: AW 1,1,5, 678–685) und von Stockhausen (Hanns Christof Brennecke /Uta Heil /Annette von Stockhausen, „Praefatio“, in: AW 2,8, lxiii–lxvi) wurden die Handschriften London, BM Harl. 5579, Genève, BdG gr. 29a-c; Paris, BNF gr. 475 und Wien, ÖNB theol. gr. 2 als Abschriften von vornherein für die Kollation ausgeschlossen, ebenso das Fragment Vaticano, BAV Ott. gr. 456, da diese Handschrift nach Opitz (Hans-Georg Opitz, Untersuchungen zur Überlieferung der Schriften des Athanasius, Arbeiten zur Kirchengeschichte 23, Berlin 1935, 36) eine stark zerstörte Abschrift von B ist. Nicht für den Apparat vorgesehen ist ebenso das Fragment Wien, ÖNB hist. gr. 67 (fol. 71r), da es nur wenige Zeilen umfasst und für die Textkonstitution keinen Mehrwert bietet; zwar voll kollationiert, aber ebenso nicht für den kritischen Apparat vorgesehen wurde die Handschrift Mailand, Ambr. I 059 sup. (A), deren hinterer Teil ab fol. 432 eine Abschrift von Paris, BNF gr. 475 ist –also eine Abschrift sogar nur zweiten Grades von Paris, BNF Coislin 45 –um sicher gehen zu können, dass das für diese Schrift genauso zutrifft. Sie weist zahlreiche, teils schon aus Paris, BNF gr. 475 stammende Sonderlesarten auf; den Zusammenhang mit Paris, BNF Coislin 45 (S) zeigen folgende –freilich nicht sehr belastbare –Lesarten (Stellenangaben in den folgenden Listen aus De sabbatis, wenn nicht extra vermerkt): τε om. AS |ἐπίστηται] ἐπίσταται AS |προστιθέντες AS vs. προτιθέντες OK, προτιθοῦντες REB |ἡμέρας] ἡμέραις AS |εἶπεν om. AS Wie sich Savvadis’ Stemmata für ep. Serap. 3 und hom. in Mt. 11,27 entnehmen lässt, ist die Handschrift K kontaminiert, wobei sich die Kontamination hier wie in hom. in Mt. 11,27 mit den beiden Handschriften B und O verbinden lässt. Bindefehler von O und K sind: ἐν τῇ ἡμέρᾳ τῇ ἑβδόμῃ om. OK |δὲ om. OK |ἡ add. OK |ὁ add. OK |ὁ om. R(pc)OK(ac) |ὁ om. OK Bindefehler von K und B sind: ἐνιαυσίους] ἐνιαυσιαίους KB |δέκατα] δέκατας KB |θέλημα RSEO vs. θῦμα KB |κατέπαυε] κατέπαυσε AKB Ob sich aus den Varianten ἡ R(ac)SAE vs. om. R(pc)OKB und ἔμελλεν RSAE vs. ἔμελεν OKB bzw. der orthographischen Variante ἐστρωμμέναι RSAE vs. ἐστρωμέναι OKB Unterfamilien gegenüberstellen ließen, ist mehr als fraglich. Die Variante προσάξετε] προσέταξε ΕΟ zusammen mit einem fehlenden ὁ (zusammen mit K) kurz davor könnten auf eine Verbindung dieser beiden Handschriften weisen, wie sie Savvidis’ Stemma auf S. 685 suggeriert. Im vorangehenden Text wird dieser Zusammenhang von Savvidis allerdings nirgends begründet. Als Fehler des Ausgangstextes zu bewerten sein dürften θέλημα RSEO, was semantisch wenig Sinn ergibt und in KB zu θῦμα verbessert wurde, und zuletzt προ[σ]τιθέντες] προτιθοῦντες REB, was in den übrigen Handschriften sua sponte korrigiert wurde.