# Commentarii in Psalmos (Tom. I: Ps 1–50) 1.Ausgaben und Vorarbeiten.1

Eusebius, Commentarii in Psalmos (Tom. I: Ps 1–50), Praefatio 1, Ausgaben und Vorarbeiten. Ancient Greek.

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Im allgemeinen stand bislang der Forschung zur Verfügung der Text des Psalmen-Kommentars von Eusebius in den 1857 gedruckten Bänden 23 und 24 der Patrologia Graeca von Jacques-Paul Migne. Der Band 23 enthält in den Kolumnen 76 bis 1396 eine Kommentierung zu Ps 1–118. Sie ist der Edition von Bernard de Montfaucon entnommen. In seinem, ebenfalls von Migne nachgedruckten, Vorwort gibt unser Archeget an, er habe einen lückenhaften Taurinensis aus der Bibliothek von Kardinal Perronius verwendet sowie einen Coislinianus, womit er den Coislinianus 44 meint, und für das, was darin fehlt, die Codices Colbertinus 646 benutzt, nach der aktuellen Katalogisierung von Omont Parisinus gr. 463 aus dem 17. Jh., den Regius 1807, heute Parisinus gr. 146, und den Regius 1878, heute Parisinus gr. 139, aus dem schon der Colbertinus hervorgegangen war. Für den Eusebius-Kommentar zu Ps 101 bis Ps 104 einschließlich, ebenso zu Ps 112, 5 bis zum Ende dieses Psalmes, hat er die Niketas-Katene verwendet. Da diese in den genannten Parisini nicht enthalten ist, müsste er sie, falls seine Angaben vollständig sind, dem Taurinensis entnommen haben. Die Edition von Montfaucon endet infolge seiner Abhängigkeit von der C-Tradition mit Ps 118. Der Kommentartext zu Ps 119–150 in Mignes PG 24 reproduziert die Edition von Angelo Mai im vierten Tomus seiner Patrum Bibliotheca nova. Mai hatte die von Montfaucon angemahnte Ergänzung der Edition aus Codices Vaticani vorgenommen und nach eigenen Angaben fünf Codices benutzt: Reginae gr. 40, Vaticanus gr. 754, Vaticanus gr. 1685 sowie Vaticanus gr. 2057 und Ottoboniensis gr. 398. Eine unkritische Sammlung aus vatikanischen Handschriften gibt Jean Baptiste Pitra, Analecta sacra et classica spicilegio solesmensi III (Paris 1883). Im besonderen hat die Forschungsgeschichte ein paar kleine Teil-Editionen gezeitigt: Die Hypothesen zu den Gradualpsalmen, von mir mit Ὑποθέσειςüberschrieben, ließ Giovanni Mercati drucken: Alcune note di letteratura patristica, in: Opere minori II = Studi e testi 77 (1937) 61–66. Die Fragmente aus der Palästinischen Katene zu Ps 118 sind enthalten in Marguerite Harl (avec la collaboration de Gilles Dorival), La Chaîne Palestinienne sur le Psaume 118. Tome I. Introduction, texte grec critique et traduction = SC 189 (Paris 1972) Tome II. Catalogue des fragments, notes et indices = SC 190 (Paris 1972). Die Fragmente zu den Gradualpsalmen sind enthalten in Carmelo Curti, La catena palestinese sui Salmi graduali (Catania 2003). Einige parallele Passagen zur Psalmenkatene des Niketas sind wiedergegeben im achten Band von John Anthony Cramer, Catenae Graecorum Patrum in Novum Testamentum I–VIII (Oxford 1838–1844 = Hildesheim 1967). Die komplizierte Überlieferung ist durch mehrere wichtige Vorarbeiten, auf deren Ergebnisse ich mich stütze, weitgehend erhellt worden: Georg Karo / Hans Lietzmann, Catenarum Graecarum Catalogus (Göttingen 1902). Robert Devreesse, Les anciens commentateurs grecs des Psaumes = Studi e Testi 264 (Città del Vaticano 1970) 89–146 – Eusebs Fragmente aus der Palästinischen Katene zu Ps 101–150 werden dort auf S. 121–145 aufgelistet. Ekkehard Mühlenberg, Psalmenkommentare aus der Katenenüberlieferung Band III. Untersuchungen zu den Psalmenkatenen = PTS 19 (Berlin / New York 1978) – Mühlenberg verwendet Material von Marcel Richard. Unter der Überschrift „Aufbau der Palästinischen Katene“ ist diese auf den Seiten 48–52 beschrieben, ein ausführlicher, in alle Exzerpte aufgeschlüsselter „Index“ der Palästinischen Katene wird auf den Seiten 131–284 gegeben. Gilles Dorival, Les chaînes exégétiques grecques sur les psaumes. Contribution à l’étude d’une forme littéraire. Tome 1–5 (Leuven 1986–2018). – Das bescheiden als contribution getitelte Werk ordnet, weit über die Arbeit von Karo und Lietzmann hinausgehend, die gesamte Überlieferung in einer neuen Systematik und analysiert ausführlich die wichtigen Codices. Es wird zu Recht als der Schlüssel zu den Psalmenkatenen angesehen.

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Eusebius Caesariensis, Commentarii in Psalmos (Tom. I: Ps 1–50), ed. Franz Xaver Risch Editor Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Text: The Greek Library, from the Perseus Digital Library and other open sources, CC BY-SA 4.0. Changes: apostrophes normalised and the text divided into reading sections by Interlinea.
License: CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/). Source: https://thegreeklibrary.pages.lisn.upsaclay.fr/works/tlg2018.tlg034.local003/.
