Ancient Greek · ~5 min
20.1 to 20.4
Methodius, De Libero Arbitrio 20.1-4
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<Frage. >Wenn aber nun Gott, das Gute seines Wesens zeigen wollend, wegen des Erlasses der Süden, —warum hat er nicht, nach- dem der Teufel sich als böse gezeigt und die Güte Gottes den Menschen offendbar geworden war, nicht ihn alsdann getötet, damit nicht sehr viele Menschen sterben? Antwort. Nicht als ob dies Gott unmöglich gewesen, den Teufel zu vernichten, noch als ob er sich freue des Todes der Menschen, nichts von solchem erleide <er>, sage ich. Sondern fürs erste hätte nichts Großes Gott getan, selbst durch sich den Teufel vernichtend, ein geringes und gewordenes Geschöpf und fähig zum Nichtsein aufgelöst zu werden. Zweitens aber, weil so nicht kund geworden wäre die Wohltat Gottes den hernach werdenden Menschen, wenn er im voraus den Teufel getötet hätte. Ein jeder Mensch aber, nicht klar bei sich die Überführung habend, würde sich gut nennen und hätte wie Gotte nachahmen wollen, als mit ihm dasselbe tragend. Daher kümmerte er sich nicht um ihn (den Teufel), damit alle Menschen das Wissen des Besseren empfängen. Sie siegen aber über ihn, von jenem dereinst besiegt. Denn dies war wunderbar nnd groß, daß ein Mensch Gottes den Teufel besiegt, von Gott selbst den Kampf gelehrt.