Ancient Greek
Praefatio 1, Hinweise zur Gestaltung des Textes und der Apparate
Eusebius Scr. Eccl. et Theol., Commentarii in Psalmos (Tom. I: Ps 1–50) 1.Hinweise zur Gestaltung des Textes und der Apparate.1
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Im Text wird die Zitation der Bibel auf dreierlei Weise gekennzeichnet: Lemma und Lemmazitate sind rot gedruckt, die übrigen Bibelzitate kursiv gesetzt, die hexaplarischen Lesarten in Anführungszeichen gefaßt. Vor den Beginn der pro Psalm numerierten Texteinheiten habe ich die jeweilige Überschrift aus der Liste der von Cordula Bandt edierten περιοχαί gesetzt. In dem von mir verarbeiteten Quellenmaterial begegnen sie nicht, waren aber wohl im ursprünglichen Werk angegeben. Der Kommentar des Eusebius enthielt, wie aus dem direkt überlieferten zweiten Teil seines Werkes zu ersehen ist, eine der Auslegung voranstehende Zitation der Lemmata. Deren Aufteilung kann jedoch für den dritten Teil nicht sicher aus den Fragmenten erschlossen werden; sie folgt deshalb der Präsentation in den Hauptzeugen. Ihr Text dagegen wurde aus der Göttinger Septuaginta von Rahlfs übernommen, da nicht davon ausgegangen werden kann, in der Palästinischen Katene habe der Bibeltext gestanden, den Eusebius kommentiert hat. Und selbst wenn in ihr Eusebs Psalmentext reproduziert gewesen wäre, könnte man ihn aus den rezenten Hauptzeugen A und P nicht rekonstruieren, da sie, wie schon Marguerite Harl festgestellt hat, nicht denselben Psalter benutzt haben. Die Autorenangaben aus der handschriftlichen Überlieferung im ersten Apparat habe ich vereinfacht. Die ursprüngliche Absicht, sie transkribierend genau abzubilden, gab ich, unserem Teamgeist gehorchend, auf. Sie hätte weniger geübte Leser immer wieder mit rätselhaften Abkürzungen konfrontiert. Bei Doppelangaben wird die Art der Verbindung der Namen beibehalten: parataktisch ohne Bindewort, mit „und“ für καί, mit „oder“ für ἤ, mit „wie“ für ὁμοίως. Eine Standardisierung der Zuweisungen ist unverfänglich, da in den von mir benutzten Codices die unterschiedlichen Abkürzungen lediglich als Schreibgewohnheiten anzusehen sind und nicht, wie beispielsweise im Vaticanus gr. 753, zur Kennzeichnung unterschiedlicher Vorlagen dienen. Die Angabe „vgl. “bedeutet generell, dass der Vergleichstext nicht genau gleich ist. Näherhin weist „vgl. “im Quellenapparat darauf hin, dass die Abweichungen des offenkundig redigierten Textes nur in interessanten Ausnahmen im kritischen Apparat vermerkt werden, meist in Fällen, in denen die Paraphrase textkritisch relevante Rudimente des Originals vermuten lässt. Das Nichtnennen von mit „vgl. “gekennzeichneten Texteinheiten im kritischen Apparat, der in der Regel allein die Abweichungen angibt, darf also nicht e silentio als Übereinstimmung mit dem edierten Text gewertet werden. Die Angabe „n. n. fortgesetzt“ bedeutet, dass die Handschrift innerhalb des zu demselben Lemma gehörenden Textes den zuletzt angegebenen Autor beizubehalten vorgibt. Die Angabe „anonym“ bedeutet, dass zwischen dem Lemma und dem edierten Eusebius-Fragment kein Name angegeben ist. Bei Niketas habe ich Incipit und Explicit angegeben, wenn eines von beiden oder beides nicht mit dem Referenztext übereinstimmt. Die Stellenangaben aus Mignes Patrologie und aus Pitras Analecta Sacra im Quellenapparat sind nichts weiter als Angaben der Referenz, damit der Leser den Abstand der neuen Ausgabe von der bislang rezipierten Psalmenkommentierung des Eusebius einfacher überblickt oder auch bei Beschäftigung mit älterer Literatur die aus Migne und Pitra zitierten Stellen dem nunmehr gültigen Text zuordnen kann. Bibelzitate werden nur dann nachgewiesen, wenn sie nicht im Lemma enthalten sind. Die biblischen Bücher werden abgekürzt nach dem Verzeichnis in der Theologischen Realenzyklopädie (Berlin 1976), die wenigen Apostolischen Väter nach Walter Bauer, Wörterbuch zum neuen Testament (6Berlin 1988). Zusätze im textkritischen Apparat, zum Beispiel „auf Rasur“, beziehen sich auf je eine einzige Sigle, und zwar ohne Klammern auf die folgende, mit Klammern auf die vorausgehende.